Ausbildungsziel

Die Berufsfachschule Metalltechnik (BFM) vermittelt innerhalb eines Schuljahres eine technische Grundbildung, die sowohl fachtheoretische als auch fachpraktische Inhalte der Berufsfelder beinhaltet. Hinzu kommt Unterricht im allgemeinbildenden Bereich. Die BFM wird mit den Berufsfeldern Industrie- und Konstruktionsmechanik angeboten.

Aufnahmevoraussetzungen

In die einjährige Berufsfachschule Metalltechnik kann jede Schülerin/jeder Schüler aufgenommen werden, die/der mindestens den Hauptschulabschluss erreicht hat.

Dauer des Schulbesuchs

Die Ausbildung dauert ein Jahr und wird in vollschulischer Form, ergänzt durch ein 4-wöchiges Praktikum durchgeführt

Abschluss und Berechtigung

Nach dem erfolgreichen Besuch der einjährigen Berufsfachschule kann die nachfolgende betriebliche Ausbildung verkürzt werden. Das heißt, die BFM kann als erstes Ausbildungsjahr auf die Ausbildung angerechnet werden.

Unterricht

Der Unterricht findet von Montag bis Freitag statt. Er beginnt in der Regel um 07:50 Uhr und endet, je nach Stundenplan, um 12:55 Uhr oder um 14:45 Uhr. Die Stundentafel sieht 36 Stunden pro Woche und folgende Unterrichtsbereiche vor:

Berufsübergreifender Lernbereich mit den Fächern

Deutsch/Kommunikation
Fremdsprache/Kommunikation

Politik
Sport
Religion

Berufsbezogener Lernbereich – Theorie

Mit Ausbildungsinhalten aus dem Bereich

  • Industriemechaniker/in
  • Konstruktionsmechaniker/in

Berufsbezogener Lernbereich – Praxis

Mit Praxisinhalten aus dem Bereich

  • Industriemechaniker/in
  • Konstruktionsmechaniker/in

Abschlussprüfung

Die schriftliche Prüfung besteht aus einer Klausurarbeit mit einer Bearbeitungszeit von 90 Minuten und ist im berufsbezogenen ‚Lernbereich Theorie’ zu schreiben.

Die praktische Prüfung besteht aus einer Aufgabenstellung, bezogen auf die unterrichteten Inhalte aus dem ‚Lernbereich Praxis’.

 

Kosten

Der Schulbesuch ist schuldgeldfrei.
In der Fachtheorie entstehen Kosten für Schulbücher, Arbeitshefte und Schreibmaterial.
Werkzeuge und Material für den fachpraktischen Unterricht stellen der Schulträger bzw. die Betriebe. Arbeitskleidung inklusive Arbeitsschutzmittel und Kleinwerkzeuge müssen selbst bezahlt werden.

 

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