Berufliches Gymnasium in Hamburg


Moin Moin in der Superbude
von Jan Deutsch

Ob ich mir vorstellen könnte, eine Kursfahrt nach Hamburg als Begleitlehrer mitzumachen, fragte mich vor Monaten meine Kollegin Vanessa Kornrumpf. Mit 20 angehenden Abiturienten mitten rein in den größten Partybezirk Norddeutschlands? Unser Hostel - die „Superbude“- liegt nur wenige S-Bahnstationen von St. Pauli entfernt. Da ich mich schon in der Nacht partyramponierte Schüler aus allen denkbaren Notlagen befreien sah – o.k. wenigstens müsste ich dafür nicht erst quer durch die ganze Stadt fahren. Also sagte ich zu.
Nach einer entspannten ICE-Fahrt stellten wir nur kurz die Koffer im Hostel „Superbude“ ab und schon gings auf Selfie Rally durch die Stadt. Verschiedene (un-)bekannte Sehenswürdigkeiten mussten möglichst kreativ fotografiert werden. Die Preisverleihung und -Übergabe für die beste Gruppe (echt schwer ihr wart sooo gut!) machten wir bei unglaublichem Craft-Beer im „Alten Mädchen“ - neben Tim Mälzers „Bullerei“. So dicht an St. Pauli – da würden wohl viele eine kurze Nacht haben. Zu meinem Erstaunen schafften es tatsächlich alle an diesem - und allen anderen Tagen - megapünktlich und in vorzeigbarem Zustand, um 9h zu starten. Leider wäre es nach diesem Vormittag auch schon wieder vorbei gewesen – wir haben die zahlreichen Rätsel nicht alle lösen können und die „Bombenexplosion“ im Escape-Room nicht verhindert, aber es war eine tolle Erfahrung. Beeindruckt waren wir auch beim nachmittäglichen Besuch vom Gebäude und den Möglichkeiten der HafenCity Universität.

Klassenfahrt Hamburg BG13 1
Klassenfahrt Hamburg BG13 3

Den Mittwoch verbrachten wir physisch und perzeptiv anspruchsvoll: Am Vormittag Klettern im Teamparcours bei den „Schattenspringern“ auf der „Cap San Diego“, nachmittags 90 Minuten blind beim „Dialog im Dunkeln“. Seitdem sehe ich Blinde mit anderen Augen. Auch für die restlichen 1,5 Tage hatten die Schüler ein tolles Programm aufgestellt: Je nach Interesse Zeit für den Besuch der Uni Hamburg / Helmut Schmidt Universität, Miniaturwunderland oder Shoppen. Danach stand für mich fest – mit euch würde ich jederzeit wieder nach Hamburg fahren – es war klasse!
Nach einem gemeinsamen Frühstück hieß es am Freitag dann leider schon „Tschüss Hamburg, moin Alfeld“.


 

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